Was unterscheidet eine Coaching-Methode von einem austauschbaren Sammelsurium aus Ratschlägen? Bei Christian Rupp aus Zürich lohnt sich diese Frage besonders, denn er hat mit dem HERZcode ein eigenes, benanntes Konzept entwickelt, das er inzwischen in Buchform, in Coaching-Programmen und in einer eigenen Ausbildung anbietet.

Vom Ingenieur zum Life Performance Mentor

Betrachten wir zunächst den beruflichen Werdegang. Christian Rupp war Ingenieur, später Unternehmensberater und Unternehmer, bevor eine Erschöpfungsdepression und ein Burnout seinen bisherigen Weg unterbrachen. Diese Zäsur ist insofern relevant, als sie den Ausgangspunkt für seine spätere Coaching-Tätigkeit bildet. Er absolvierte in der Folge mehrere Coaching-Ausbildungen und entwickelte daraus den HERZcode, das zentrale Konzept seiner heutigen Arbeit als Life Performance Mentor.

Interessanterweise verzichtet er dabei nicht auf klassische Titel: Trainer, Mentor, Speaker und Autor, dazu Vorstandsmitglied im Schweizer Dachverband Persönlichkeitstraining. Eine Kombination aus persönlicher Krisenerfahrung und institutioneller Verankerung, die sich in dieser Form nicht bei jedem Anbieter findet.

Was der HERZcode strukturell ist

Auf der Seite zum HERZcode wird das Konzept als Schlüssel zur eigenen Berufung beschrieben, aufgebaut aus mehreren Säulen. Studien zeigen, dass strukturierte, in einzelne Bausteine gegliederte Coaching-Modelle für Klientinnen und Klienten leichter nachvollziehbar sind als offene, unspezifische Gesprächsformate. Ob der HERZcode diesem Anspruch im Detail gerecht wird, lässt sich von aussen nicht abschliessend beurteilen, die Grundidee einer benannten, in Säulen gegliederten Methode folgt aber einem in der Branche bewährten Muster.

Die einzelnen Säulen werden auf einer separaten Unterseite weiter ausgeführt. Bemerkenswert ist dabei die Verzahnung mit Rupps eigener Biografie: Die Methode wird nicht als abstraktes theoretisches Konstrukt präsentiert, sondern explizit aus der eigenen Erfahrung mit Burnout und Neuorientierung abgeleitet.

Drei Angebotsfelder

Das Angebot lässt sich in drei Bereiche gliedern. Erstens die klassische Persönlichkeitsentwicklung und Berufungsfindung, zweitens die Burnout-Prävention und -Genesung, drittens die Arbeitsintegration in Zusammenarbeit mit RAV, IV und sozialen Diensten. Letzteres ist bemerkenswert, weil es das Angebot aus dem rein privatwirtschaftlichen Coaching-Markt heraushebt und in Richtung institutioneller Zusammenarbeit mit Sozialversicherungen erweitert.

Referenzen von Unternehmen wie UBS, Raiffeisen Schweiz, Migros und Swisscom deuten zudem darauf hin, dass ein Teil der Tätigkeit auch im B2B-Bereich stattfindet, etwa in Form von Team-Coaching oder Mitarbeiterentwicklung, nicht ausschliesslich im Einzelcoaching.

Zusammenfassung

Betrachtet man Christian Rupps Angebot in seiner Gesamtheit, zeigt sich ein Muster, das in der Coaching-Branche nicht selten ist, hier aber besonders konsequent umgesetzt wurde: eine persönliche Krisenerfahrung wird zur Grundlage einer benannten, in Säulen strukturierten Methode, die anschliessend sowohl im Einzelcoaching als auch im institutionellen Kontext, etwa der Arbeitsintegration, zum Einsatz kommt. Der HERZcode ist damit weniger ein einzelnes Werkzeug als ein Rahmen, der Rupps eigene Geschichte mit einem systematischen Vorgehen verbindet.

Mehr zu Christian Rupp findest du auf christianrupp.ch. Weitere Artikel zu life-coaching-Themen findest du auf mein-coach.ch.