Ich bin nicht sicher, wie ich auf diese Website gestossen bin. Irgendwie führte ein Klick zum nächsten, und plötzlich war ich dort. Ateliergarten. Der Name allein hat mich schon kurz innehalten lassen. Kein “Coaching”, kein “Institut”, kein “Solutions”. Einfach ein Garten.

Dahinter steckt Annabelle Hafen.

Sie schreibt auf ihrer Seite, dass die Stille im Wald für sie als Kind nie wirklich leise war. Dass sie die Welt in Farben, Schwingungen und Bildern wahrgenommen hat. Das klingt nach etwas, das viele Menschen vielleicht kennen, aber selten so direkt aussprechen. Dieses Gefühl, dass da irgendwo mehr ist. Dass das Sichtbare nicht alles sein kann.

Was Annabelle Hafen macht

Was Annabelle Hafen macht, nennt sich schamanisches Heilen. Und ich weiss, dass das für viele Menschen sofort eine Schublade öffnet. Esoterik, Räucherstäbchen, vage Versprechen. Aber dann lese ich weiter, und es ist komplizierter als das, oder vielleicht auch einfacher.

Sie arbeitet mit Trommelklängen und Ritualen, mit dem, was sie die Verbindung zwischen der sichtbaren und der unsichtbaren Welt nennt. Sie macht Ahnenaufstellungen, schamanische Heilmassagen, Tarot. Und sie sagt dabei etwas, das ich so selten lese: dass das alles keine medizinische Behandlung ersetzt. Keine grossen Versprechen. Keine Heilungsgarantien. Nur die Einladung, etwas zu erkunden, das vielleicht schon immer da war.

Was mich am meisten beschäftigt

Was mich vielleicht am meisten beschäftigt, ist dieser Satz von ihr: dass sie als Brücke dient. Zwischen Welten. Das ist natürlich ein spirituelles Bild, und ich bin nicht sicher, ob ich weiss, was ich damit anfangen soll. Aber irgendwie finde ich, dass alle Menschen, die wirklich gut begleiten, das in irgendeiner Form tun. Sie stehen zwischen dem, was ist, und dem, was sein könnte. Zwischen dem, was jemand trägt, und dem, was er loslassen darf.

Der Ateliergarten bietet auch Kreativkurse und Heilkurse an. Das finde ich interessant, diese Verbindung zwischen schöpferischem Tun und innerem Prozess. Als wäre das Malen oder Basteln nicht Hobby, sondern Weg. Vielleicht sind das auch nur verschiedene Sprachen für dasselbe.

Annabelle Hafen schreibt, ihr eigener Weg sei durch Schatten und Licht gegangen, durch Erinnern und Erwachen. Das ist nicht die Sprache einer Businesswebsite. Es ist die Sprache von jemandem, der etwas wirklich durchlebt hat und doch irgendwie nicht aufgehört hat, daran zu glauben, dass es sich lohnt.

Ob das für jeden Menschen das Richtige ist, weiss ich nicht. Vielleicht muss man ein gewisses Offensein mitbringen. Vielleicht auch die Bereitschaft, nicht alles sofort erklären zu wollen.

Ich spaziere manchmal an Orten vorbei und denke: da drin passiert etwas. Der Ateliergarten hat dieses Gefühl.

Was genau, das kann ich nicht sagen.


Mehr zu Annabelle Hafens Arbeit findest du auf ateliergarten.ch. Zum Thema Life-Coaching, ganzheitliche Begleitung und schamanische Heilarbeit in der Schweiz findest du auf mein-coach.ch weitere Artikel.